Montag, 5. Mai 2014

Handnudeln mit Würstchengulasch

An dem verlängertem Wochenende bin ich bei meiner Familie zu Besuch. Einige Instagramnutzer werden sich sicher daran erinnern, dass ich beim vergangenen mal eine große Familienlasange gemacht habe.
Meine liebe Mutti durfte sich auch diesmal wieder etwas aussuchen und war von meinen "Hausgemachten Nudeln mit der Pilz-Weißweinsoße" so begeistert, dass ich ihr versprochen hab, die wird es heute geben. Nun habe ich hier keine Nudelnmaschine und machte mich an das Handwerk. Ich dachte mir eine gute Gelegenheit euch noch mal zu zeigen, wie ihr die Nudeln auch ohne Nudelmaschine selber machen könnt.
Da mein Sohn und auch meine Lieblingsschwester ( sie ist meine einzige ) keine Pilze mögen, habe ich dazu ein Würstchengulasch gekocht. Ich finde einfach zu kräftigen Nudeln gehört auch eine kräftige Soße!

 


Für die Pasta 2-3 Personen

300 g Mehl 
 
2 Eier
2 EL Olivenöl
Wasser nach Bedarf

Würstchengulasch 2-3 Peronen

8 Wienerwürstchen
1 rote Paprika
1/2 gelbe Paprika
1 rote Zwiebel
3-4 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer

 

Pasta

Ich schlage auf das Mehl die Eier und gebe das Olivenöl dazu. Dies verknetet ihr mit Hilfe eines Handrührgerät den Teig und fügt einen kleinen Schluck Wasser dazu. Ich würde sagen nicht mehr als 2 EL. 
Mit Knethaken auf hoher Stufe, verarbeitet ihr die Masse. Nur kurz, dass sich alles vermengt. Ich verteile etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und knete den Teig. Diesen muss man recht lange kneten, er scheint erst trocken zu sein wird aber durch das kneten immer feuchter und ist fertig, wenn er eine glatte und glänzende Oberfläche hat. Schlagt den Teig in Folie und lasst ihn 20min. ziehen. 

Der Teig muss nun mit einem Nudelholz sehr, sehr dünn ausgerollt werden. Dies beansprucht nicht nur Zeit, sondern auch viel Kraft. Die Arbeitsfläche sollte hierzu gut bemehlt sein. Wendet den Teig dabei immer wieder und achten darauf, dass ihr ihn gleichmäßig ausrollt. Macht ihr Nudeln mit der Hand, werdet ihr spätestens beim Verzehr merken, dass nicht alle Nudeln gleich dick sind. Nutzt ihr eine Nudelmaschine ist dies natürlich einfacherer. Der Teig zieht sich beim rollen immer wieder zusammen. Ob der Teig die richtige Stärke hat, testet ihr indem ihr den Teig an die Kante eurer Arbeitsplatte legt und von unten gegen pustet. Fliegt dieser hoch, hat er die perfekte Stärke erreicht. 




Nun könnt ihr den Teig falten, um ihn im Anschluss in Bandnudeln zu schneiden. Klappt immer wieder eine dünne Schicht Teig um und bemehlt diese leicht. Es ist wichtig, dass der Teig schön bemehlt und trocken ist, damit die Nudeln nicht aneinander kleben. 




Habt ihr den Teig nun komplett gefaltet, könnt ihr in auch schneiden. Ob ihr nun dünne oder breite Nudeln möchtet ist euch überlassen. Nun hebt ihr mit beiden Händen unter die Nudeln und lasst diese immer wieder durch eure Finger gleiten. So "entfalten" die Nudeln und kommen in Form. 





Kocht ihr jetzt in der Zeit die Soße, ist wichtig, die Nudeln immer wieder neu zu vermengen und aufzulockern. Der Teig zieht schnell die Feuchtigkeit aus der Luft und verklebt. Daher lieber etwas zu viel Mehl als zu wenig. Kurz vor dem Kochen, lasse ich sie noch mal von weiter oben auf die Tischplatte fallen damit sie etwas entstauben. 

Die Nudeln werden in reichlich Salzwasser ca. 3-5 min gekocht und sind im Anschluss servierfertig. 

 

Würstchengulasch 

Für das Würstchengulasch schneidet ihr die Zwiebeln in Würfel. Diese dünstet ihr in einer Pfanne mit Öl glasig an und gebt die Würstchen dazu. Die Paprika wird geputzt und entkernt. Im Anschluss wird die Paprika sehr fein geschnitten oder gar gehobelt. Die Paprika ist für den typischen Geschmack eines Würstchengulaschs verantwortlich. Fügt sie also hinzu und lasst alles zusammen wenige Minuten schmoren. Mit ca. 400 ml Wasser füllt ihr die Pfanne auf und hebt das Tomatenmark unter. Das Gulasch muss nun bei kleiner Flamme köcheln bis es die richtige Konsitenz erreicht hat. Mit Salz und Pfeffer wird es abgeschmeckt. 

Probiert es aus! 

Let's Cook 








































Mittwoch, 30. April 2014

Gemeinschaftsexperiment- Die Balkonkartoffel!





Selbstversorgungsexperiment!


Wie das Schicksal es so wollte, traf ich vor einigen Tagen auf Anikó von Paprika Meets Kardamom
Sie hat sich gemeinsam mit Sabine von Hamburg kocht! ein Gemeinschaftsexperiment überlegt.  

Kartoffel auf dem Balkon zu züchten.
Das passte zu meinem Sommerevent wie die Faust aufs Auge! Da bin ich dabei! 

Alles was man hier benötigt ist ein Eimer der 10-12l umfasst, etwas Gemüseerde und 1-2 keimende Kartoffeln! Das ist doch ein Klacks!

Da ich etwas später zu dem Gemeinschaftsexperiment gestoßen bin, ist Paprika meets Kardamom mir ein Schritt voraus und hat die erste Kartoffel bereits am 24.04.14 eingepflanzt! Ich habe es am Wochenende erst geschafft zum Wochenmarkt zu fahren. Denn wenn ich schon Kartoffel pflanze, soll es meine Lieblingssorte sein die neue Kartoffel „Annabell“. Entdeckt habe ich sie erst im vergangenen Sommer, als ich selber auf dem Wochenmarkt am Wochenende jobbte. Die leicht rötlich, naturbelassene Schale sprang mir sofort ins Auge! Ich liebe diese Sorte! Gerade für Backkartoffel, Grillkartoffel, Pellkartoffelsalat ist die Sorte in meinen Augen bestens geeignet.

Doch wie bekomme ich meine Kartoffel nun zum keimen? Ich bin doch so ungeduldig und möchte ganz bald pflanzen! Der beste Weg soll wohl sein, die Kartoffel dunkel und kühl zu lagern! Also lege ich meine zwei  Annabell in eine Eierschachtel und verstaue sie erstmal in der Kammer.  Wachst kleine Kartoffeln, wachst! 

Gut, dass wir nun ein paar Tage weg fahren! So hoffe ich euch schon in der kommenden Woche weiter berichten zu können und zu zeigen, wie ich die Kartoffel einpflanze! 

Na bringt dieses Experiment noch jemanden auf den Geschmack? Ich fände weitere "Anhänger" spitze! 
 

 Bildergalerie zu der Balkonkartoffel - meine Annabell !

 



Let's Cook

spritzige Zitronenschorle

Eines meiner größten Gelüste der vergangenen Wochen ist definitiv diese Zitronenschorle! Da ich sie euch ständig bei Instagram zeige und auch mal bei Facebook poste ich euch hier einfach mal ein paar Impressionen dazu!

1 Liter Mineralwasser
1-2 Zitronen
1 Limette

Mit meiner Handzitronenpresse drücke ich einfach die Zitronen und die Limetten aus. Dies fülle ich in einen passenden Krug und gebe Eiswürfel dazu. Mit Mineralwasser fülle ich den Krug auf und schon ist sie fertig! Spritzig, fruchtig und gesund!
Im Sommer ist die Zitronenschorle Erfrischung pur! Für den Vitaminhaushalt purer Luxus und für meine Gelüste ein Paradies!



























Probiert es aus!

Let's Cook

Dienstag, 29. April 2014

Grüner Daumen? – Grüner Salat!


Selbstversorgungsexperiment!



Junger frischer Salat, für mich als „Salatlover“ ein Traum! Wir waren daher am Wochenende im Baumarkt und haben ein paar Salatpflanzen gekauft! 
Natürlich könntet ihr auch Salatsamen holen und diese erstmal säen und so kleine Pflänzchen heranzüchten. Ich bin dieses Jahr schon etwas spät und habe mich für Variante A entschieden! 

Ich habe für eine Salatpflanze 1,98 € bezahlt. Dazu kommt die Gemüseerde. Hier habe ich mich im Baumarkt ziemlich erschrocken, welche Unterschiede es gibt in Sorten und Preisen.  Ich habe mich für Tomatenerde entschieden und habe für den 40l Sack 5,49 € gezahlt.Tomaten und Gemüseerde enthält bereits Naturdünger und wertvollen Gärtner-Humus. Durch diese Nähstoffe bedankt sich das Gemüse mit gesundem, kräftigen Wuchs und bestem Aroma.

Für den Salat eigenen sich übrigens Balkonkästen bestens. Denn die Pflanzen benötigen nicht viel Platz nach unten in die Erde.  Ich habe gelesen, möchte man Salatpflanzen pflanzen, soll man diese etwas tiefer einsetzten, bis zu dem Rand der ersten Blätter. Das habe ich natürlich direkt umgesetzt!
Besonders Pflücksalat eignet sich bestens für die Balkonbepflanzug. Denn hier werden die Blätter nach und nach von außen nach innen geerntet. Ich habe dazu auch gelesen, dass die inneren Blätter für die neue Ernte wichtig sind. Bei dem Kopfsalat wird immer die ganze Pflanze, der Kopf, geerntet.

Daher habe ich Lollo Rosso, Eichblatt und Lollo Bindo gekauft, sowie einen Kopfsalat zum testen!

Heute endlich habe ich den Salat eingepflanzt, ich wollte dies bereits Sonntag tun doch das graue und dunkle Wetter in den vergangen drei Tagen lockte mich nicht wirklich dazu. Heute aber wurde sich warm angezogen, die Erde in die Hand genommen und angepackt. Und siehe da, zwei bis drei Sonnenstrahlen guckten zwischendurch auch raus! 

Ich möchte euch in meinem Selbstversorgungsexperiment zeigen, wie oft man den Salat ernten kann, welche Menge man aus einer Pflanze bekommt und natürlich welche köstlichen Rezepte ich damit verbinde!

Zusammengefasst: Was brauche ich? Tomaten-Gemüseerde; Balkonkästen; Salatpflanzen! 

Hier sind meine persönlichen Impressionen für euch! 





























Wer bekommt da nicht Lust auf frischen Salat? Pflanzt von euch noch jemand an? Lasst es uns wissen! 

Let's Cook

Montag, 28. April 2014

Rhababerkuchen auf die Schnelle

Die Hormone spielen heute ziemlich verrückt und somit trat auch dieser unglaubliche Appetit auf einen Kuchen auf. Wie gut das ich noch Rhababer zu Hause hatte, eigentlich um Sirup zu kochen, aber das kann ich auch verschieben.
Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem Rezept, die meisten waren mit Schmand. Den hatte ich aber nicht da. Da bin ich bei Chefkoch auf ein Rezept aufmerksam geworden und machte mich gleich in die Küche. Etwas abgewandelt und gebacken, kam ich also zu meinem unglaublich leckeren Rhababerkuchen auf die Schnelle!

Zutaten:

140g Butter
150g Zucker
3 Eier
400g Mehl
2TL Backpulver
500g Rhababer
2 Pkt. Vanillezucker
Puderzucker nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst schneidet ihr die Enden von dem Rhababer weg. Nun könnt ihr die einzelnen Stangen mit Abstand von ca. 2-3 cm in kleine Stückchen schneiden.

Nun vermengt ihr die Butter, den Zucker, die Eier, das Mehl, Backpulver und ein Päckchen Vanilliezucker zu einem Teig. Die Butter sollte hier weich sein.
Die Springform habe ich mit Backpapier ausgelegt. Den Teig trennt ihr in zwei Hälften und legt nun die Form aus. Darauf verteilt ihr die Rhababerstücke und gebt den Vanillezucker darüber.
Nun bröselt ihr den restlichen Teig darüber und schiebt den Ofen für 45min bei 180°C in den Ofen. Ich habe Ober-Unterhitze verwendet.

Nach dem der Kuchen gebacken und ausgekühlt ist, streut ihr noch den Puderzucker nach belieben darüber.

Fazit: Der Kuchen geht wirklich super schnell, mit meinen abgewandelten Zutaten war er zudem noch unwiderstehlich lecker! Das Grundrezept werde ich daher auch mal mit anderem Obst ausprobieren.

























Probiert es aus!

Let's Cook




Sonntag, 27. April 2014

Hausgemachte Pasta in Pilz-Weißweinsoße

Hier auf Wunsch das Rezept meiner selbstgemachten Pasta in Pilz-Weißweinsoße.

Für die Pasta 2-3 Personen

300 g Mehl 

2 Eier
2 EL Olivenöl
Wasser nach Bedarf

Für die Soße

400g Champignons

1 rote Zwiebel
1 Glas Mischpilze
250g Kräuterfrischkäse

100ml Sahne
50 ml Weißwein
1EL gekörnte Brühe auf 100ml Wasser

Chiliöl zum anbraten
 

Pasta

Ich schlage auf das Mehl die Eier und gebe das Ölivenöl dazu. Dies verknetet ihr mit Hilfe eines Handrührgerät den Teig und fügt einen kleinen Schluck Wasser dazu. Ich würde sagen nicht mehr als 2 EL. 
Mit Knethagen den auf hoher Stufe, verarbeitet ihr die Masse. Nur kurz, dass sich alles vermengt. Ich schütte etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und knete den Teig. Diesen muss man recht lange kneten, er scheint erst trocken zu sein wird aber durch das kneten immer feuchter und ist fertig wenn er eine glatte und glänzende Oberfläche hat. Schlagt den teig in Folie und lasst ihn 20min. ziehen. 

In der Zeit könnt ihr die Champignons putzen und würfeln. Die Zwiebel ebenfalls. 

Der Teig kann nun ausgerollt werden. Teilt den Teig hierfür in kleinere Teile und drückt ihn mit dem Handballen auf der bemehlten Arbeitsfläche glatt. Nun könnt ihr ihn durch die Nudelmaschiene ziehen. Von dicker Stufe bis hin zur dünnen! Wir haben uns heute für Bandnudeln entschieden. Natürlich könnt ihr auch ohne Nudelmaschiene die Pasta machen, dann immer wieder ausrollen. Nicht wundern, es ist ganz normal, dass sich der Teig zusammen zieht.

Let's Cook Tipp:  Legt den Teig an die Kante eurer Arbeitsfläche, pustet von unten entgegen. "Fliegt" er, hat er die richtige Pastadicke.

Pilz-Weißweinsoße

Die gewürfelte Zwiebel bratet ihr kurz in Chiliöl an und fügt die Champignons dazu. 2-3 min später kommen die restlichen Pilze dazu. Unbedingt vorher abtropfen lassen!
Mit dem Frischkäse und der Sahne entsteht nun eine herrliche Soße. Das ganze lasse ich bei kleiner Stufe köcheln. Salz, Pfeffer, gekörne Gemüsebrühe rundet den Geschmack ab. Zum Schluss ein Schuss Weißwein.
Ich lasse die Soße gut köcheln, damit der Alkohol verkocht und der Geschmack schön intensiv bleibt.
 


Für die Nudeln setzt ihr reichlich Wasser auf und salzt dies. Sobald das Wasser kocht, können die Nudeln in den Topf und für 3-5 min kochen. Je nach Dicker der Pasta! 
Die Nudeln lasse ich gut abtropfen und hebe sie in der Soße unter. Mhh wie das hier duftet, ganz ehrlich ich wünschte ich könnte es euch durch das Internet schnuppern lassen! Die Pfanne ist ausgeleckt leer!
 

Wenn ihr keine Pasta selber machen möchtet, empfehle ich die frische Pasta aus dem Kühlregal zu nehmen, damit das Gericht den nötigen Geschmack behält! 



 




















Probiert es aus!

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